Lara Y. Stepanovic


Glokalisierung & Bongo-Bongoismus
Tuesday, 3. November 2009, 23:56
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Ethnologie: “Die Vielfalt ist begrenzt”
Trotz unzähliger Unterschiede haben alle Kulturen erstaunlich viel gemeinsam, sagt der Ethnologe Christoph Antweiler. Zum Beispiel sexuelle Tabus, Vetternwirtschaft und Emotionen wie Ekel, Ärger und Trauer. Lässt sich darauf eine bessere Welt bauen?

ZEIT Wissen: Professor Antweiler … was ist das denn?
Christoph Antweiler: Barbiepuppen.
ZEIT Wissen: Sind Sie dafür nicht schon zu alt?
Antweiler: Im Gegenteil, für mich werden sie erst jetzt interessant. Diese hier ist die klassische Barbie. Kopf mit Kindchenschema, extrem schmale Taille, große Oberweite, blonde Haare. Und das hier ist eine Gegen-Barbie aus dem Iran, wo 1991 die amerikanische Puppe verboten wurde. Sie ist etwas plumper, und man kann sie nicht ausziehen, weil die Kleidung mit dem Körper vernäht ist. (more…)



Antichrist
Monday, 2. November 2009, 12:56
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ac
Antichrist Drama von Lars von Trier
Antichrist ist ein Horrortrip tief hinein in menschliche Abgründe und Ur-Ängste. Der Film erzählt vom Leiden eines Ehepaares, das seinen kleinen Sohn bei einem Unfall verliert und daran zerbricht. Der titelgebende Antichrist manifestiert sich nicht als hinkender Beelzebub mit Hörnern und feurigem Atem, sondern als zerstörerisches Chaos, das überall lauert, im menschlichen Wesen genauso wie in der freien Wildbahn. (more…)


Desniansky Raion

Desniansky Raion “Artist Cyprien Gaillard presented his electronic opera Desniansky Raion at Tate Modern this July. The triptych of films features some startling images, including battling gangs and a son et lumière building demolition. In this video Gaillard talks about the ideas behind his work and how composer and musician Koudlam provided the films extraordinary soundtrack.” (more…)


Mauer Mob 09.11.09
Monday, 26. October 2009, 18:28
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Mauer Mob – 33,000 people recreate the Berlin wall www.mauer-mob.com/
“In commemoration of the 20th anniversary of the fall of the Berlin Wall, English artist (and frequent Berlin visitor) Martin Butler is heading up the “Mauer Mob” project, an ambitious vision whereby the original path of the Wall will be mapped put via a human chain. Butler’s aim is to have a 47 kilometer chain consisting of some 33,000 people standing in place of the Wall at exactly 20:27 (the moment when the Wall fell 20 years ago). To join the thousands of other people who have already signed up, visit the Mauer Mob website and register your place.”


“Das wird man wohl noch sagen dürfen!”
“Das wird man wohl noch sagen dürfen !”
Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin hat Türken und Araber in Deutschland attackiert. Damit stößt er auf beispiellose Zustimmung. Woher kommt bloß die Wut?
Aus einem Interview in einer wenig bekannten Intellektuellenzeitschrift ist binnen dreier Wochen ein »Fall Sarrazin« geworden. Der Streit über die Äußerungen des Bundesbankvorstands in Lettre International mutiert zur Debatte über die deutsche Debattenkultur. Es wird mittlerweile genauso leidenschaftlich darüber gestritten, was man hierzulande um welchen Preis sagen darf – wie über die ursprüngliche Frage: Ob Sarrazin denn recht hat mit seinen Behauptungen über Einwanderer in Berlin. (more…)


I ♥ Mika Miko!
Thursday, 22. October 2009, 0:40
Filed under: art, disobedience, gender, good music, independence, media skills, performance, provocation | Tags: , , , ,
Mika Miko → www.myspace.com/mikamiko
“Mika Miko is an underground youth punk/noise band formed in 2003 in Los Angeles, California. In 2004 they gained local popularity for their frenetic live performances. Featuring Victor Fandgore (Jennifer Clavin), Jet Blanca (Jenna Thornhill), Michelle Suarez, Jessica Clavin, and Jon Erik Edrosa, the original line up of the band made its first demo CD-R, its first 7″ record, and toured the West Coast extensively before replacing their original drummer with Kate Hall and embarking on their first national tour in the Summer of 2005. Also in 2005 they were featured on two compilations released by Los Angeles-based record labels, produced their first two self-released cassettes, and two members of the band appeared on the Hawnay Troof EP Community. (more…)


Bye-Bye
Wednesday, 21. October 2009, 14:59
Filed under: art, design, disobedience, media skills, performance, provocation, the end | Tags: , ,
marcelsmaus


Antiberliner & Geniale Dilletanten
PRODUKTION WEST 1980
Wolfgang Müller → Auszug Lettre International 86

In Sichtweite der Berliner Mauer beginnt sich 1983 eine unsichtbare Vinylschallplatte zu drehen. Aus dem Fenster meines Arbeitszimmers in der Waldemarstraße kann ich ein Stück der Mauer sehen. Sie teilt die Adalbertstraße in einen zu Berlin-Kreuzberg und einen zu Berlin-Mitte gehörigen Abschnitt. Eigentlich wird die Mauer erst ab dem Spätherbst sichtbar. Dann nämlich liegen die Blätter der Eschen, der Ahorn- und Akazienbäume des Bethanienparks am Boden. Schaue ich links aus dem Fenster, kann ich die Mauer auch im Sommer sehen. Denn hier berührt ihre Fortsetzung das Ende der Kreuzberger Waldemarstraße am Leuschnerdamm. Ihren Schatten wirft sie direkt in den Garten des Altberliner Traditionslokals Henne. Superzarte Milchmasthähnchen.

Die Westberliner subkulturelle Musik- und Kunstszene ist in den achtziger Jahren wenig an der merkwürdigen politischen Zweiteilung der Stadt interessiert. Falls überhaupt, wird damit nur an der Oberfläche gespielt, die Mauer als dekorativer Hintergrund oder die Zweistaatlichkeit als Teil einer absurden Collage: Kebabträume in der Mauerstadt. Atatürk ist in der DDR der neue Herr. Zu besetzt ist das Thema von kalten Kriegern, den Politikern in Ost- und Westberlin. Deren humorfreie, verbitterte Losungen schrecken ab. Angeregt vom Punkimpuls entwickelt sich um 1978 in Westberlin, aber auch parallel im Ostteil der Stadt, eine überaus vielfältige, lustvolle, oft amüsante und genial-dilettantische Kulturszene. Sie nimmt sich des Alltags, des Unmittelbaren, der aktuellen Realität an. Es ist eine sich als autonom empfindende Szene, mit illegal betriebenen Bars, Clubs, selbstproduzierten Fanzines, Super-8-Kinos, Bands und eigenen Kleinlabels in besetzten Häusern. Am 4. September 1981 findet in einem Zirkuszelt an der Mauer, dem Tempodrom, ein Festival der Genialen Dilletanten statt. Über tausend Zuschauer sehen Bands, von denen viele erstmals überhaupt auf der Bühne stehen. Sie proben live. Die echte Christiane F. spielt als Christiane X. Baßgitarre, der spätere Technopionier WestBam und der Erfinder der Loveparade Dr. Motte spielen in Bands wie Kriegsschauplatz Tempodrom und DPA, die Einstürzenden Neubauten singen mit Gudrun Gut von zuckendem Fleisch. Und Dagmar Dimitroff präsentiert für meine Band Die Tödliche Doris am Schlagzeug einen Perückenhaarbikini. (more…)



22.10.09 Jeans Team live #Berlin #WMF
HILFIGER DENIM LIVE 22.10.09 um 21h
WMF Club Berlin →Klosterstrasse 44 →10179 Berlin (more…)


Raum 18, BERLIN 31.10.09
GERECHTIGKEITS LIGA, KNIFELADDER, ANENZEPHALIA
OCTOBER 31, CONCERT
DOORS OPEN 21:30h, CONCERTS START 22h
Raum 18, Ziegrastrasse 11, 12057 Berlin
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Kosovo, KFOR, Kerle & Kameraden
laramiyukiOberfeldwebel Mirko H. aus Prizren (Kosovo) am 20.11.2003


Lara & Miyuki
Wednesday, 14. October 2009, 23:16
Filed under: performance | Tags: , , , , , ,
laramiyukiJeder sollte einen Hund Freund haben.


Uebermorgen Chaosradio CCC
Über Netzkunst,
Benutzerunfreundlichkeit und Nazis
→ UBERMORGEN.COM
→ Mittschnitt des Interviews hier
Dateigröße: 71 MB, Format: MPEG-1 Audio Layer III Audio, Dauer: 01:43:18h

“In dieser Ausgabe von Chaosradio Express spricht Tim Pritlove mit Hans Bernhard und Lizvlx, die beide unter dem Namen UBERMORGEN.COM als Künstlerprojekt unterwegs sind und als solche schon mit einigen Aktionen große Aufmerksamkeit erzielt haben. Im Gespräch stellen sie einige ihrer Projekte und die dahinterliegende Motivation vor und erklären, warum gerade die Aufmerksamkeit eine besondere Rolle in ihrem Schaffen spielt. (more…)



Komitee ehrt zwei Grenzgänger
Tuesday, 13. October 2009, 10:07
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Nobelpreis für Ökonomie – Komitee ehrt zwei Grenzgänger
“Markt oder Plan” – Oliver Williamson hält nichts davon. “Privatisieren oder Verstaatlichen” – zu simpel, sagt Elinor Ostrom. Wer sind die Wirtschaftsnobelpreisträger?Von Thomas Fischermann

[...] In diesem Jahr geht der Preis aber an zwei Wissenschaftler, die sich mit “ökonomischer Organisation” beschäftigen, mit jenem Gebiet also, von dem viele Professoren zuletzt meinten, das Nobelpreiskomitee habe es vernachlässigt. Beide haben einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, die Ökonomie als mehr zu verstehen als die Lehre vom Markt – von Angebot und Nachfrage, die am Ende irgendwie zusammen finden. Beide haben sich in ihrer Forschung weit herausgewagt aus den Elfenbeintürmen ihrer Fakultäten, aus der Welt der mathematischen Formeln und wissenschaftlichen Fachaufsätze. Sie haben dabei genau auf das Leben in Unternehmen, Haushalten, Verbänden und Ämtern geschaut. (more…)



Documentary on Jan Švankmajer
Saturday, 10. October 2009, 20:49
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Documentary on Jan Švankmajer → Jan Švankmajer (more…)