Lara Y. Stepanovic


Mujeres Libres
wow
Feministinnen in der Revolution: Mujeres Libres im Spanischen Bürgerkrieg
Vera Bianchi: Feministinnen in der Revolution. Die Gruppe Mujeres Libres im Spanischen Bürgerkrieg, Unrast Verlag, 2003

Noch immer ist die Geschichte der Mujeres Libres (Freie Frauen) in der Zeit des Spanischen Bürgerkrieges zu wenig bekannt. Vera Bianchi, die 1974 geborene, Hamburger Geschichtswissenschaftlerin mit den Schwerpunkten soziale Bewegung und feministische Wissenschaft, hat ein neues Buch über diese dezentral strukturierte Frauenorganisation geschrieben, in der sich nach neuesten Erkenntnissen 149 Basisgruppen und rund 20.000 Frauen vernetzten. Die Autorin berücksichtigt nicht nur die bisher veröffentlichten deutschsprachigen Publikationen, sondern recherchierte vor Ort im Bürgerkriegsarchiv von Salamanca und bezog spanische sowie US-amerikanischen Forschungen mit ein. (more…)



Ghana: A Digital Dumping Ground
Sunday, 28. June 2009, 17:33
Filed under: africa, business, digital, independence, social, think!, what we hate

Ghana: A Digital Dumping Ground
On the outskirts of Ghana’s biggest city sits a smoldering wasteland, a slum carved into the banks of the Korle Lagoon, one of the most polluted bodies of water on earth. The locals call it Sodom and Gomorrah.
Correspondent Peter Klein and a group of graduate journalism students from the University of British Columbia have come here as part of a global investigation — to track a shadowy industry that’s causing big problems here and around the world.
Their guide is a 13-year-old boy named Alex. He shows them his home, a small room in a mass of shanty dwellings, and offers to take them across a dead river to a notorious area called Agbogbloshie. (more…)


Escape Tools
Sunday, 28. June 2009, 17:08
Filed under: Experimental, art, design, disobedience, independence, resist, violence | Tags: , , , , ,

Escape Tools (Photos by Marc Steinmetz)
Inmates have got lots of time on their hands. What better way to make use of this resource than doing handicrafts? Creativity pays, especially when it facilitates escape. These examples bear witness to man’s love of freedom.
→ more photos of escape tools


das koks war versalzen
Von Christoph Schlingensiefs Plänen, in der Nähe von Ouagadougou ein Opernhaus zu bauen,
…hatte sich Esther Slevogt an ihren Großonkel erinnert gefühlt, der sich Goethe zitierend auf einer Sänfte durch den kamrunischen Busch tragen ließ. Darauf antwortet Schlingensief: “Natürlich bin ich ein onkel in der sänfte. nichts anderes habe ich auch in meiner vorlesung in der universität gesagt. und die ursache liegt in der zukunft ist somit das billigste, was mir zu beuys oder dieser idee überhaupt einfallen würde. aber vielleicht ist es ehrlicher zu sagen, dass man nicht kommt, damit es so aussieht wie in berlin. als ob ich die diskussion des kolonialen auftretens nicht schon 1997 in zimbabwe oder vor 3 jahren in lüderitz erlebt hätte. warum ist da so eine aggression im raum? ich halte auch nichts von den geldoffwassersuchern oder tanzenden deutschen rocksängern, die sich in afrika sooo wahnsinnig wohl gefühlt haben. noch übler dieser ganze mist von deutschen theatermachern, die sich z.b. nach brasilien aufgemacht haben, um dort ihre dicken theatereier zu zeigen. und was war? die klimaanlage war defekt, die brasilianischen mädchen waren nicht willig und das koks war versalzen.” (more…)


stereotype
Friday, 26. June 2009, 23:50
Filed under: disobedience, gender, independence, performance, social, think!, what we hate | Tags: , , ,
Intelligente Männer, gefühlvolle Frauen
Wie geschlechtsspezifische Stereotype die Wirklichkeit bestimmen – selbst wenn wir nicht an Stereotype glauben (Telepolis)

Mädchen sind nicht wirklich intelligent. Wenn sie wirklich in einzelnen Schulfächern Erfolg haben, dann nur dort, wo sie die ihnen eigene Disziplin dazu nutzen können, den Stoff komplett auswendig zu lernen. Jungen hingegen, ja die sind zwar faul, aber wenn sie gerade keinen Unsinn veranstalten, dann verstehen sie die Lerninhalte wenigstens und können sie frei von der Leber weg anwenden. (more…)



Hello Africa – Money transfer

Hello Africa – Money transfer more ICT4D videos
“Mike, a housekeeper in Paje N Dame in East Zanzibar, tells us examples of aggressive promotion from the telephone companies, and how it works to send money to somebody just using SMS-based services.”


Trans Europe Express
Sunday, 7. June 2009, 12:06
Filed under: Experimental, animation, digital, good music, media skills, urban space | Tags: , ,

kraftwerk – trans europe express
“Die Band inspirierte unzählige Künstler, darunter David Bowie, Human League, Depeche Mode, Duran Duran, Alphaville, O.M.D., Rammstein, Ultravox und Front 242. Außerdem haben sie einen großen Einfluss in der US-amerikanischen Electro-Funk- (Afrika Bambaataa u. a.) und später auch in der Detroit-Techno-Szene, die von Kraftwerks minimalistischen Arrangements und ihren tanzbaren Beats vor allem in der Anfangszeit stark geprägt wird.” (Wikipedia)


gehoerte stadt
Saturday, 30. May 2009, 18:55
Filed under: Experimental, art, dates, performance, social | Tags: , , , ,
blindGehörte Stadt (Audioführung)
“Gehörte Stadt lädt Sie dazu ein, mit ihren Ohren zu sehen. Wer dabei sein möchte, muss lediglich Vertrauen, Neugierde und möglichst offene Ohren mitbringen.
Um die unzählbaren Klänge und akustischen Räume Berlins möglichst ungestört auf sich einwirken zu lassen, werden Sie von einem persönlichen Guide, der sich um Ihre Sicherheit kümmert, blind durch die Stadt geführt. Erleben Sie Berlin mit den Ohren statt mit den Augen: Schon oft, aber noch nie bewusst Gehörtes wird Ihnen zu Gehör kommen: Tagtäglich verpassen Sie vermeintlich unspektakuläre akustische Ereignisse, die den Sound der Stadt prägen. Wieso klingt alles plötzlich anders, wenn Sie nichts sehen? Könnten Sie hören, dass Sie sich in Berlin befinden? (more…)


Roboterorchester
Wir bauen ein Roboterorchester
Im Oktober 2007 feierten KH Jeron und Will work for Food Erntedankest im ausland. Nun wollen wir die Maschinen mit Kulturarbeit und Hausmusik betrauen:
Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt, Anmeldung unter luziferase at gmx.de
Workshopgebühr 50 €
19. bis 21.6.2009 – 10 -16 Uhr

Roboter arbeiten in der Industrie, sie können im Haushalt helfen oder Fußball spielen. Du willst auch einen Roboter bauen, aber nur wie?
Mit einfachen Bausteinen werden Roboter zusammensetzt, die sich bewegen und Töne erzeugen. Das Ziel des Workshop ist eine Aufführung der gebauten Roboter als Orchester. khjeron.de Trockenschwimmen (more…)


Bischof Huber…
Bischof Huber: Gott ist nicht real
Peter Monnerjahn 21.05.2009, Telepolis
Es ist ein großer Schritt für die Annäherung zwischen Gläubigen und Naturalisten: Der Berliner Bischof erklärt, warum es in unserem Universum keinen Gott geben kann und Religion Privatsache ist

Bisher kaum beachtet von der Welt hat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (1) und Berliner Bischof Wolfgang Huber begonnen, eine Brücke zwischen Gläubigen und Menschen mit einem naturalistischen Weltverständnis zu schlagen. In feinem Kontrast zu seinem Engagement für einen konfessionsgebundenen Religionsunterricht (2) in Schulen wirft Huber damit ein Schlaglicht auf die Notwendigkeit, zwischen mit Vernunft entscheidbaren Fragen und anderen differenzieren zu können. (more…)



Herzliche Grüsse
Thursday, 21. May 2009, 14:40
Filed under: art, performance, resist, the end | Tags: , , , , , ,
SchlinensiefChristoph Schlingensief / www.krank-und-autonom.de
“Es geht doch darum, das man sich weiterhin vertraut, das man sich hoffentlich auch selber liebt, das man genug Leute findet, die einem helfen aus der drohenden Depression rauszukommen, und dass man diese Welt als Herausforderung sieht, egal wie schwer sie einem momentan auch vorkommen mag! Äußern Sie ihren Schmerz! Zeigen Sie ihre Wunde, sagt Beuys! Nur wer seine Wunde zeigt, wird geheilt. Also raus mit den Sorgen, raus in die Welt, darüber reden, sprechen, denken und ganz viele schöne Dinge tun, die man eigentlich nicht mehr tun wollte. (more…)


»Alle Sätze sind gleichwertig«

Life Tracking

feltron

Life Tracking
Feldforschung über sich selbst

Carolin Buchheim, ZEIT ONLINE
Um im Leben Sinn zu finden, kann man seltsame Dinge tun. Oder die Banalitäten aufschreiben, die jeden Tag so geschehen – Life Tracking heißt das dann und hat viele Fans

Nicholas Feltron, 31 Jahre alt, Grafiker aus New York, hat im vergangenen Jahr 573 alkoholische Getränke getrunken, 333.817 Songs in iTunes gehört und war vier Tage krank. Er hat elf Kleidungsstücke gekauft, sieben Mal seine Wohnung geputzt und 1486 Fotos gemacht. 28 Prozent der Mahlzeiten, die er gemeinsam mit anderen Menschen aß, selbst gekocht. Diese und viele andere Daten über sein Leben hat Nicholas Feltron auf seiner Website veröffentlicht. Dort steht auch sein Feltron Annual Report, der Jahresabschlussbericht der Kleinigkeiten eines einzelnen Lebens. (more…)



Niemals dein -ić aufgeben!
Tuesday, 12. May 2009, 17:36
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Sollen künftig ihre Namen ändern können: Serben beim Schachspiel in Zürich.SerbenClaudio Habicht, Tagesanzeiger.ch
«Aus Radulović könnte man Radler machen»
Die Basler SP-Ständerätin Anita Fetz möchte Ausländer besser integrieren. Diese sollen den Nachnamen ändern können, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.

Sie schlagen in einem Postulat vor, dass Ausländer bei der Einbürgerung ihren Nachnamen freiwillig «einschweizern» können. Was bringt das?

Die Namensänderungen würden insbesondere Jugendliche auf Lehrstellensuche vor Diskriminierungen schützen. Mehrere Studien haben gezeigt, dass ausländische Stellensucher bei schriftlichen Bewerbungen klar diskriminiert werden, und zwar wegen ihrer fremd klingenden Nachnamen. Viele Lehrmeister haben Vorurteile und glauben, diese Jugendlichen sprächen kein Deutsch oder seien schwierig im Umgang. (more…)


Aufstand der Rabenmütter
Monday, 11. May 2009, 12:12
Filed under: business, gender, independence, social | Tags: , , , , ,
Arbeiten gegen Armut
Kommen Kinder zu kurz, wenn Frauen Karriere machen? Nein, Mütter haben stets hart gearbeitet, wir brauchen nur mehr Krippen, sagt Jutta Hoffritz

Mütter dürfen nicht nur, sie müssen sogar möglichst frühzeitig wieder an den Beruf denken. Denn spätestens drei Jahre nach der Geburt eines Kindes verlangen Arbeits- wie inzwischen auch Scheidungsrecht die Rückkehr in den Job. Dass es Frauen gibt, die freiwillig vorher einsteigen, weil sie nicht nur ihr Baby, sondern auch ihren Beruf lieben, sollte eigentlich nicht weiter erwähnenswert sein. In Deutschland ist es das leider doch. Arbeitende Mütter haben einen schweren Stand, dabei müsste man sie in jeder Hinsicht unterstützen. (more…)