16.5. bis 15.6.2008
Skulptur im öffentlichen Raum am Kottbusser Tor zwischen Reichenberger Str. und Kottbusser Damm in Berlin – Kreuzberg
Das Projekt Global Immigration Service nimmt Stellung zu den Veränderungen in der Einwanderungskontrolle und befragt die Sortierung von MigrantInnen entlang wirtschaftlicher und bevölkerungspolitischer Interessen.
Der Global Immigration Service bezieht sich auf den 2007 neu eingerichteten Business Immigration Service der Industrie- und Handelskammer, der die Einwanderung ausländischer Unternehmer und Spezialisten erleichtern soll. Dem geht eine Deregulierung und Ausdifferenzierung der Einwanderung voraus. Die gleichzeitige Strategie der Abwehr und der kontrollierten Anwerbung hat wenig mit Freizügigkeit zu tun.

Die Skulptur Global Immigration Service ist eine Art Aufsichtshäuschen, in dem die Arbeit des Business Immigration Service der IHK beleuchtet wird. Von außen dagegen präsentiert der Global Immigration Service eine Scheinwelt, als ob für jede/N eine Beratungsstelle zur Einwanderungsbürokratie zur Verfügung stehe.
Erst auf den zweiten Blick erkennen die Betrachtenden den Bezug zum Business Immigration Service, die Skulptur ist zugleich ein uneingelöstes Versprechen, dass die Reflexion über den Umgang mit Migration befördern soll.
Quelle: www.faridaheuck.net
