Lara Y. Stepanovic


Poetics and Politics
Thursday, 24. September 2009, 10:52
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gabblaPoetics and Politics – Jacques Rancière as a Guest
In September, the French philosopher Jacques Rancière will be Fellow at the Collaborative Research Centre 626 “Aesthetic Experience and the Dissolution of Artistic Limits” of the FU Berlin. On Sept. 24 he will deliver a short lecture at Arsenal titled “Narrations of Time and Space”. Beforehand, the film GABBLA (Inland, Algera/F 2008) by the young Algerian director Tariq Teguia will be shown. It was screened last year in the competition in Venice. GABBLA tells the story of a topographer in the Algerian South-Oran region, where he is confronted with police violence, Islamist violence and the migration of Africans to Europe. The times mesh: The present is haunted by the past.

In cooperation with the CRC 626 of the FU Berlin. On Sept. 21, a public lecture titled “The Reality Effect and the Politics of Fiction” will be held at ICI. Information: www.sfb626.de

Source: Kino Arsenal



Warum?
Kapitalismus-Recycling Artur P. Schmidt 16.07.2009, Telepolis
Warum stellen wir nicht mehr die Warum-Fragen?

Trotz technologischen Fortschritten sind in den westlichen Industrienationen die Realeinkommen gesunken und die Bildung ist zu einem Spezialistentum ohne Verantwortung für das Ganze verkommen. Kein Wunder, dass Begriffe wie Ethik und Moral im entfesselten Kapitalismus scheinbar keine Rolle mehr spielten. Wie sollte dies auch sein, wenn der schnöde Mammon der persönlichen Bereicherung durch immer stärker ausufernde Gehälter die Gehirne der Akteure mit dem Shareholder-Value der Aktienkurse gleichgeschaltet hatte. Wir haben es verlernt, die Warum-Fragen zu stellen, Fragen, die uns die Kinder immer wieder stellen.

Warum haben wir jahrelang geglaubt, dass Geld auf Bäumen wächst und beliebig vermehrbar ist, ohne zu erkennen, dass die Äste auf denen wir sitzen, durch ihre eigene Schuldenlast zusammenbrechen? Warum hat die so genannte Wirtschaftselite zum Treiben in den Finanzetagen der Großbanken jahrelang geschwiegen, obwohl jeder, der den mathematischen Dreisatz beherrscht, nachrechnen konnte, dass z.B. eine UBS im Verhältnis zur Schweizer Volkwirtschaft viel zu groß wurde, um eine Krise alleine bewältigen zu können?

Warum haben Politiker zugeschaut, wie das schweizerische Bankgeheimnis von Banken zu einem kriminellen Perpetum Mobile der Geldwäsche umfunktioniert wurde? Warum unterstützen wir heute Banken, die sowieso nicht mehr zu retten sind mit der Einführung von Bad Banks, und verhindern so, dass das neu gedruckte Geld zur Sanierung von toxischem Swap-Müll und nicht für Innovationen eingesetzt wird? Warum lassen wir es zu, dass Banken, die saniert werden, trotz neuem Geld alte Kredite kündigen und so eine gigantische Kreditklemme und damit Massenarbeitslosigkeit verursachen? (more…)



28mm status of women

wah

The Women project
www.womenareheroes.be
The Women project wants to underline their pivotal role and to highlight their dignity by shooting them in their daily lives and posting them on the walls of their country.
On the other hand, by posting the same images of these women in Western countries, the project allows everyone to feel concerned by their condition and connects, through art, the two different worlds. wah2 Kenya, South-Sudan, Sierra-Leone, Liberia – The violence suffered by women there is the extreme expression of discriminations. The ethnic wars in Africa are a source of the worst crimes on women. When meeting them, JR wants to testify of their force, their courage and their noble struggle: first to live, then to exist.
Right now JR is in Rio de Janeiro, Brasil where the context of favelas has encouraged to meet women for whom crime, violent lost of loved ones and arbitrary repression are part of everyday life.
In 2008/2009, JR plans to visit India, Cambodia, Laos, Marcs, then return to Kenya.
To the limits of contemporary art – the goal is once again to reach the limits of Art in a closed social and cultural environment and watch the reaction of the local population. What is at stake here is the assessment of the possibilities of intervention in the different environments. The success of such a process allows drawing a status of women in their countries. Proof by action is chosen.
→ VIDEO: EXTRAIT “WOMEN ARE HEROES”, Kibera, Kenya (more…)


Ghana: A Digital Dumping Ground
Sunday, 28. June 2009, 17:33
Filed under: africa, business, digital, independence, social, think!, what we hate

Ghana: A Digital Dumping Ground
On the outskirts of Ghana’s biggest city sits a smoldering wasteland, a slum carved into the banks of the Korle Lagoon, one of the most polluted bodies of water on earth. The locals call it Sodom and Gomorrah.
Correspondent Peter Klein and a group of graduate journalism students from the University of British Columbia have come here as part of a global investigation — to track a shadowy industry that’s causing big problems here and around the world.
Their guide is a 13-year-old boy named Alex. He shows them his home, a small room in a mass of shanty dwellings, and offers to take them across a dead river to a notorious area called Agbogbloshie. (more…)


das koks war versalzen
Von Christoph Schlingensiefs Plänen, in der Nähe von Ouagadougou ein Opernhaus zu bauen,
…hatte sich Esther Slevogt an ihren Großonkel erinnert gefühlt, der sich Goethe zitierend auf einer Sänfte durch den kamrunischen Busch tragen ließ. Darauf antwortet Schlingensief: “Natürlich bin ich ein onkel in der sänfte. nichts anderes habe ich auch in meiner vorlesung in der universität gesagt. und die ursache liegt in der zukunft ist somit das billigste, was mir zu beuys oder dieser idee überhaupt einfallen würde. aber vielleicht ist es ehrlicher zu sagen, dass man nicht kommt, damit es so aussieht wie in berlin. als ob ich die diskussion des kolonialen auftretens nicht schon 1997 in zimbabwe oder vor 3 jahren in lüderitz erlebt hätte. warum ist da so eine aggression im raum? ich halte auch nichts von den geldoffwassersuchern oder tanzenden deutschen rocksängern, die sich in afrika sooo wahnsinnig wohl gefühlt haben. noch übler dieser ganze mist von deutschen theatermachern, die sich z.b. nach brasilien aufgemacht haben, um dort ihre dicken theatereier zu zeigen. und was war? die klimaanlage war defekt, die brasilianischen mädchen waren nicht willig und das koks war versalzen.” (more…)


Hello Africa – Money transfer

Hello Africa – Money transfer more ICT4D videos
“Mike, a housekeeper in Paje N Dame in East Zanzibar, tells us examples of aggressive promotion from the telephone companies, and how it works to send money to somebody just using SMS-based services.”


Millenium Development Goals
Entwicklungspolitik – Gleichberechtigung verhindert Armut Anette Köhler-Rahm, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), ZEIT ONLINE
Die Gleichstellung von Frauen und Männern wird in den UN-Millenniumszielen kaum beachtet. Sie auf Bildung und Gesundheit zu beschränken reicht nicht aus

Die Welt ist ein für Frauen und Männer sehr unterschiedlicher Ort. Frauen leisten weltweit zwei Drittel aller Arbeit, erhalten dafür aber nur ein Zehntel des Einkommens und besitzen nur ein Prozent des Eigentums. 70 Prozent der extrem Armen sind Frauen und Mädchen. „Die Gleichstellung der Geschlechter ist der Schlüssel zur Überwindung von Armut“, sagte Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul deshalb folgerichtig bei der Präsentation des Weltbevölkerungsberichtes 2008 vergangenes Jahr. Aber spiegelt sich diese Einsicht in der Entwicklungspolitik wider? (more…)



Mia, Madonna und die armen Afrikaner
Die Liste der weißen Afrika-Freunde, die den Kontinent retten wollen, ist lang. ZEIT ONLINE – ein Kommentar von Andrea Böhm
Seit elf Tagen hungert die amerikanische Schauspielerin Mia Farrow für Darfur. Seit mehreren Monaten versucht die Pop-Sängerin Madonna, ein zweites Kind aus Malawi zu adoptieren. Farrow beschreibt ihr Fasten gegen Völkermord täglich auf ihrer Website und schildert mit der unbeirrbaren (Mit)Leidensfähigkeit einer Mutter Teresa, was der Hausarzt zu ihrem Gewichtsverlust sagt und was Barack Obama gefälligst endlich zur Regierung im Sudan sagen soll.
Madonna lässt regelmäßig durch ihre PR-Agenten ausrichten, dass sie mit Adoptionen “Kinder aus dem Elend” retten will und im Übrigen mit ihrer Hilfsorganisation “Raising Malawi” auch alle übrigen Waisen im Land.
Zwei berühmte Frauen mit so vielen guten Absichten! Warum bloß schwillt einem der Hals, wenn man sie reden hört? (more…)


Erst befrieden, dann befriedigen
Friday, 1. May 2009, 12:08
Filed under: africa, disobedience, east, gender, provocation, social, violence | Tags: , , ,
Erst befrieden, dann befriedigen / Sex-Boykott in Kenia
Vorbild Lysistrata: Kenias Frauen rufen ihre Geschlechtsgenossinnen zu einem einwöchigen Sex-Boykott auf – um streitsüchtige Politiker zu versöhnen.

Kibaki + Odinga
Ohne Friede kein Sex: Kenias Frauen wollen Präsident Mwai Kibaki (rechts) und Premier Raila Odinga mit Boykott im Bett zum Reden zwingen.

Liebesentzug als Heilmittel gegen Krieg: Kenias Frauen proben eine Neuauflage von Lysistrata, der Satire des Dichters Aristophanes aus dem Jahr 411 vor Christus. Mehrere kenianische Frauengruppen haben nun zu einem einwöchigen Boykott im Bett aufgerufen. (more…)



THE AFRICAN TWIN TOWERS

Irm Hermann

THE AFRICAN TWIN TOWERS
von Christoph Schlingensief (D 2009)

Am 4.5. um 20 Uhr im Prater, Berlin
→ PDF Info → Fotos vom Dreh → Filmstills
Am 1. Mai eröffnet Christoph Schlingensief mit seiner “Kirche der Angst” das Berliner Theatertreffen. Drei Tage später zeigt die Filmbühne seinen, bisher nur in Fragmenten gezeigten, neuen Film THE AFRICAN TWIN TOWERS. Gedreht wurde in Lüderitz, einer Kleinstadt an der namibischen Atlantikküste, die noch viel von der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika preisgibt. Der Titel verweist auf die Tatsache, dass in Afrika täglich 35.000 Menschen Hunger und Gewalt zum Opfer fallen, das Vielfache der Toten der Anschläge vom 11. September 2001. THE AFRICAN TWIN TOWERS ist ein Film über die Unmöglichkeit, einen linearen Film zu drehen, über Rituale, Leidensbeauftragte und den Versuch, einen Berg über das Schiff zu ziehen. (more…)


Jour Fixe 09 Medien und Entwicklung
sticker
Der Jour Fixe Medien und Entwicklung ist eine jährliche Fachkonferenz des Forums Medien und Entwicklung. In diesem Jahr wird sie von Media in Cooperation and Transition (MICT) am 24.April in Berlin ausgerichtet.
Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Invalidenstraße 50-51, Berlin
Freitag, 24. April 2009, 9.00 bis 17.00 Uhr (more…)


design can change the world

NEED Magazine on the Importance of Design in Storytelling
Stephanie & Kelly Kinnunnen

“NEED magazine is an artistic, hope-filled publication focusing on humanitarian efforts both around the world and domestically. NEED offers an innovative and dynamic approach to building awareness and increasing support for featured humanitarian organizations through photography, design and storytelling. The creators of NEED magazine believe that in order to motivate people to act on their own humanitarian intentions they should be inspired by the possibilities of their actions. NEED shows the world that positive change is not only possible, but that it is happening all around us.”
www.needmagazine.com (more…)


UZIMAG #3 Hello Africa
Monday, 20. April 2009, 2:38
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UZI Africa is the working title of an upcoming documentary that sets out to illustrate the ongoing mobile phone craze in Africa, particularly in Zanzibar.
Its intention is to present moving images of contemporary Africa with focus on people’s lifestyles, popular culture, habits, activities and opinions in the context of mobile technology usage. The movie portraits individuals from various segments of society: students, rappers, teachers, athletes, vendors, watchmen and many more. What do they all have in common? They are connected and have unique stories to tell. Contrasts, strong visuals accompanied by a cool soundtrack will present this theme and, in a broader sense, raise the awareness of the ICT4D movement.

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One month in Ethiopia
Tuesday, 24. March 2009, 10:35
Filed under: africa, east, gender, independence, social | Tags: , , , , , , , ,
noseEthiopia smells like a combination of dead goats, incense sticks, dust, urine,
chili and mango.
(more…)


One month in Kenya
Sunday, 1. March 2009, 10:16
Filed under: africa, east, gender, independence, social | Tags: , , , , , , , , ,
women groupKenya smells like a combination of burnt plastic, steam, a chicken coop, ginger and passionfruit. (more…)