Lara Y. Stepanovic


raudio aasland
raudio aasland 11 : “bei aller liebe”
Hörstücke von Rexe Kenn und Lieblingslieder von Lilith Finkenzeller und DJ Heizung
raudio aasland: eine wöchentliche radiosendung vom ausland / mittwochs 23-1 uhr
livestream unter herbstradio.org und im radio auf 99,1 mhz
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raudio aasland: weekly radioshow / wednesdays 11pm to 1 am (CET) / livestream herbstradio.org, on air 99,1 mhz


Desniansky Raion

Desniansky Raion “Artist Cyprien Gaillard presented his electronic opera Desniansky Raion at Tate Modern this July. The triptych of films features some startling images, including battling gangs and a son et lumière building demolition. In this video Gaillard talks about the ideas behind his work and how composer and musician Koudlam provided the films extraordinary soundtrack.” (more…)


Antiberliner & Geniale Dilletanten
PRODUKTION WEST 1980
Wolfgang Müller → Auszug Lettre International 86

In Sichtweite der Berliner Mauer beginnt sich 1983 eine unsichtbare Vinylschallplatte zu drehen. Aus dem Fenster meines Arbeitszimmers in der Waldemarstraße kann ich ein Stück der Mauer sehen. Sie teilt die Adalbertstraße in einen zu Berlin-Kreuzberg und einen zu Berlin-Mitte gehörigen Abschnitt. Eigentlich wird die Mauer erst ab dem Spätherbst sichtbar. Dann nämlich liegen die Blätter der Eschen, der Ahorn- und Akazienbäume des Bethanienparks am Boden. Schaue ich links aus dem Fenster, kann ich die Mauer auch im Sommer sehen. Denn hier berührt ihre Fortsetzung das Ende der Kreuzberger Waldemarstraße am Leuschnerdamm. Ihren Schatten wirft sie direkt in den Garten des Altberliner Traditionslokals Henne. Superzarte Milchmasthähnchen.

Die Westberliner subkulturelle Musik- und Kunstszene ist in den achtziger Jahren wenig an der merkwürdigen politischen Zweiteilung der Stadt interessiert. Falls überhaupt, wird damit nur an der Oberfläche gespielt, die Mauer als dekorativer Hintergrund oder die Zweistaatlichkeit als Teil einer absurden Collage: Kebabträume in der Mauerstadt. Atatürk ist in der DDR der neue Herr. Zu besetzt ist das Thema von kalten Kriegern, den Politikern in Ost- und Westberlin. Deren humorfreie, verbitterte Losungen schrecken ab. Angeregt vom Punkimpuls entwickelt sich um 1978 in Westberlin, aber auch parallel im Ostteil der Stadt, eine überaus vielfältige, lustvolle, oft amüsante und genial-dilettantische Kulturszene. Sie nimmt sich des Alltags, des Unmittelbaren, der aktuellen Realität an. Es ist eine sich als autonom empfindende Szene, mit illegal betriebenen Bars, Clubs, selbstproduzierten Fanzines, Super-8-Kinos, Bands und eigenen Kleinlabels in besetzten Häusern. Am 4. September 1981 findet in einem Zirkuszelt an der Mauer, dem Tempodrom, ein Festival der Genialen Dilletanten statt. Über tausend Zuschauer sehen Bands, von denen viele erstmals überhaupt auf der Bühne stehen. Sie proben live. Die echte Christiane F. spielt als Christiane X. Baßgitarre, der spätere Technopionier WestBam und der Erfinder der Loveparade Dr. Motte spielen in Bands wie Kriegsschauplatz Tempodrom und DPA, die Einstürzenden Neubauten singen mit Gudrun Gut von zuckendem Fleisch. Und Dagmar Dimitroff präsentiert für meine Band Die Tödliche Doris am Schlagzeug einen Perückenhaarbikini. (more…)



Raum 18, BERLIN 31.10.09
GERECHTIGKEITS LIGA, KNIFELADDER, ANENZEPHALIA
OCTOBER 31, CONCERT
DOORS OPEN 21:30h, CONCERTS START 22h
Raum 18, Ziegrastrasse 11, 12057 Berlin
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Uebermorgen Chaosradio CCC
Über Netzkunst,
Benutzerunfreundlichkeit und Nazis
→ UBERMORGEN.COM
→ Mittschnitt des Interviews hier
Dateigröße: 71 MB, Format: MPEG-1 Audio Layer III Audio, Dauer: 01:43:18h

“In dieser Ausgabe von Chaosradio Express spricht Tim Pritlove mit Hans Bernhard und Lizvlx, die beide unter dem Namen UBERMORGEN.COM als Künstlerprojekt unterwegs sind und als solche schon mit einigen Aktionen große Aufmerksamkeit erzielt haben. Im Gespräch stellen sie einige ihrer Projekte und die dahinterliegende Motivation vor und erklären, warum gerade die Aufmerksamkeit eine besondere Rolle in ihrem Schaffen spielt. (more…)



Documentary on Jan Švankmajer
Saturday, 10. October 2009, 20:49
Filed under: Experimental, animation, art, east, media skills, performance | Tags: , , , , ,

Documentary on Jan Švankmajer → Jan Švankmajer (more…)


TINY NOISE WEEKEND
Friday, 9. October 2009, 22:08
Filed under: Experimental, art, dates, design, digital, good music, media skills, performance | Tags: , ,
TINY NOISE WEEKEND in Cologne and Moers http://tinynoise.tk
ON New Music in Cologne, ZAM + nimm! in Moers as well as the international sound art platform TINY NOISE present a mini-festival called TINY NOISE CAMP. This is a collaboration between independent curators Kyd Campbell[tinynoise], Thomas Glaesser[ZAM, Koln], Therese Schuleit[Koln], annie Buenker[Koln] and Boris Graue[Bollwerk107, Moers] (more…)


Tal Der Fliegenden Messer
Wednesday, 30. September 2009, 15:39
Filed under: Experimental, art, dates, disobedience, performance, provocation, social, what we hate | Tags: , , , ,
Mi. 30.09. um 19:30 Volksbühne im Prater, Berlin
Tal der fliegenden Messer, Ruhrtrilogie Teil 1 von René Pollesch
„Es kann nicht darum gehen, dass in meiner Stimme eine historische Wahrheit zum Ausdruck kommt! Nein, man muss aus anderen Gründen auf diese Stimmen hörn. Weil sie d a sind! Weil sie die Wirklichkeit prägen.“
Wir können jetzt weiter heucheln, dass uns die andern Leben berührn… Aber die Frage ist, wo berührn sie uns wirklich, also politisch, und nicht immer nur da, wo wir gezwungen sind, uns einen Plan unserer Gemeinsamkeiten zu erzählen. Eine Wahrheit vom Menschen zum Beispiel, die wir alle teilen sollen. Die Freiheit könnte darin liegen, nicht wahr sein zu müssen.

„Wo haben wir mit den anderen zu tun? Diese Frage will eine sentimentale Sorte von Sozialismus immer damit lösen, dass wir nur bessere Menschen sein müssen“. (Dietmar Dath) Aber wir sind schon gut genug. Gleichgültigkeit und Interessenlosigkeit sind vielleicht eine legitime Verteidigung gegen Vorstellungen von Gemeinsamkeiten, die uns aber vor allem trennen. Vielleicht ist es gut, kein Interesse aneinander zu haben, vielleicht ist das kein Verlust, sondern das Vernachlässigen der Punkte, an denen wir uns nur moralisch und psychologisch berühren, und nicht dahin sehn, wo unsere Leben wirklich miteinander zu tun haben. Vielleicht ist es gut, was die Meinhof sagt: „Frauen, die keine Frau haben, die ihre Kinder erzieht, haben es schwer, schwer, unheimlich schwer.“ Sie sucht den Punkt, wo die Frauen nicht immer mit den Typen zu tun haben sollen, nur weil die mit ihnen eine Familie gegründet haben. „Der Typ hört sowieso immer weg“. Und sie spricht auch nicht von der Berührung mit ihren Kindern. Wo berühren sich unsere Leben wirklich, und nicht immer bloss in dem blöden Melodram, das wir uns erzählen müssen… (more…)



Face 2 Face

Trailer of Face 2 Face project by JR and Marco → http://jr-art.net/
Israelis and Palestinians portraits will be past on the separation wall / security fence in march 2007. This unofficial art project is not sponsored by any institution or brand.


Deutscher Kaiser – Halli Galli tanzt für Sie, 1981


Deutscher Kaiser – Halli Galli tanzt für Sie, 1981 mehr Information für Sie!



10.09.09 Forum der verlorenen Hoffnungen
Artikel im tip Berlin hier! taz hier! Tagesspiegel hier! GlasfundusDas Forum der verlorenen Hoffnungen vor dem Kanzleramt

Vor dem Kanzleramt lässt das Zentrum für Politische Schönheit einen Abend lang die Sehnsüchte und Hoffnungen der deutschen Bevölkerung zu Wort kommen. Jeder ist zur Teilnahme aufgefordert.
Wer spontan mitmachen möchte, findet unten eine Anleitung zur Sehnsuchtsbildung: Wo die Politik versagt, müssen Bevölkerung und Künste einspringen und betreiben, was der politischen Willensbildung vorangeht. “Die Meinungsbildung eines Landes übernimmt die Politik, die Sehnsuchtsbildung übernehmen seine Künstler.”

Das Forum der verlorenen Hoffnungen
Donnerstag, 10.9.2009
Kanzleramt Berlin, 20 Uhr

www.politicalbeauty.de
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iQ font – driving becomes writing
Saturday, 18. July 2009, 14:24
Filed under: Experimental, design, media skills, performance | Tags: ,
Two typographers (Pierre & Damien) and a pro race pilot (Stef van Campenhoudt) collaborated to design a font with a car. plmd.me


The car movements were tracked using a custom software, designed by interactive artist Zachary Lieberman. openframeworks.cc
Download the font here: toyota.be/iqfont More pictures here



A Tribute To Whitehouse

28mm status of women

wah

The Women project
www.womenareheroes.be
The Women project wants to underline their pivotal role and to highlight their dignity by shooting them in their daily lives and posting them on the walls of their country.
On the other hand, by posting the same images of these women in Western countries, the project allows everyone to feel concerned by their condition and connects, through art, the two different worlds. wah2 Kenya, South-Sudan, Sierra-Leone, Liberia – The violence suffered by women there is the extreme expression of discriminations. The ethnic wars in Africa are a source of the worst crimes on women. When meeting them, JR wants to testify of their force, their courage and their noble struggle: first to live, then to exist.
Right now JR is in Rio de Janeiro, Brasil where the context of favelas has encouraged to meet women for whom crime, violent lost of loved ones and arbitrary repression are part of everyday life.
In 2008/2009, JR plans to visit India, Cambodia, Laos, Marcs, then return to Kenya.
To the limits of contemporary art – the goal is once again to reach the limits of Art in a closed social and cultural environment and watch the reaction of the local population. What is at stake here is the assessment of the possibilities of intervention in the different environments. The success of such a process allows drawing a status of women in their countries. Proof by action is chosen.
→ VIDEO: EXTRAIT “WOMEN ARE HEROES”, Kibera, Kenya (more…)


Escape Tools
Sunday, 28. June 2009, 17:08
Filed under: Experimental, art, design, disobedience, independence, resist, violence | Tags: , , , , ,

Escape Tools (Photos by Marc Steinmetz)
Inmates have got lots of time on their hands. What better way to make use of this resource than doing handicrafts? Creativity pays, especially when it facilitates escape. These examples bear witness to man’s love of freedom.
→ more photos of escape tools