Lara Y. Stepanovic


I ♥ Mika Miko!
Thursday, 22. October 2009, 0:40
Filed under: art, disobedience, gender, good music, independence, media skills, performance, provocation | Tags: , , , ,
Mika Miko → www.myspace.com/mikamiko
“Mika Miko is an underground youth punk/noise band formed in 2003 in Los Angeles, California. In 2004 they gained local popularity for their frenetic live performances. Featuring Victor Fandgore (Jennifer Clavin), Jet Blanca (Jenna Thornhill), Michelle Suarez, Jessica Clavin, and Jon Erik Edrosa, the original line up of the band made its first demo CD-R, its first 7″ record, and toured the West Coast extensively before replacing their original drummer with Kate Hall and embarking on their first national tour in the Summer of 2005. Also in 2005 they were featured on two compilations released by Los Angeles-based record labels, produced their first two self-released cassettes, and two members of the band appeared on the Hawnay Troof EP Community. (more…)


Antiberliner & Geniale Dilletanten
PRODUKTION WEST 1980
Wolfgang Müller → Auszug Lettre International 86

In Sichtweite der Berliner Mauer beginnt sich 1983 eine unsichtbare Vinylschallplatte zu drehen. Aus dem Fenster meines Arbeitszimmers in der Waldemarstraße kann ich ein Stück der Mauer sehen. Sie teilt die Adalbertstraße in einen zu Berlin-Kreuzberg und einen zu Berlin-Mitte gehörigen Abschnitt. Eigentlich wird die Mauer erst ab dem Spätherbst sichtbar. Dann nämlich liegen die Blätter der Eschen, der Ahorn- und Akazienbäume des Bethanienparks am Boden. Schaue ich links aus dem Fenster, kann ich die Mauer auch im Sommer sehen. Denn hier berührt ihre Fortsetzung das Ende der Kreuzberger Waldemarstraße am Leuschnerdamm. Ihren Schatten wirft sie direkt in den Garten des Altberliner Traditionslokals Henne. Superzarte Milchmasthähnchen.

Die Westberliner subkulturelle Musik- und Kunstszene ist in den achtziger Jahren wenig an der merkwürdigen politischen Zweiteilung der Stadt interessiert. Falls überhaupt, wird damit nur an der Oberfläche gespielt, die Mauer als dekorativer Hintergrund oder die Zweistaatlichkeit als Teil einer absurden Collage: Kebabträume in der Mauerstadt. Atatürk ist in der DDR der neue Herr. Zu besetzt ist das Thema von kalten Kriegern, den Politikern in Ost- und Westberlin. Deren humorfreie, verbitterte Losungen schrecken ab. Angeregt vom Punkimpuls entwickelt sich um 1978 in Westberlin, aber auch parallel im Ostteil der Stadt, eine überaus vielfältige, lustvolle, oft amüsante und genial-dilettantische Kulturszene. Sie nimmt sich des Alltags, des Unmittelbaren, der aktuellen Realität an. Es ist eine sich als autonom empfindende Szene, mit illegal betriebenen Bars, Clubs, selbstproduzierten Fanzines, Super-8-Kinos, Bands und eigenen Kleinlabels in besetzten Häusern. Am 4. September 1981 findet in einem Zirkuszelt an der Mauer, dem Tempodrom, ein Festival der Genialen Dilletanten statt. Über tausend Zuschauer sehen Bands, von denen viele erstmals überhaupt auf der Bühne stehen. Sie proben live. Die echte Christiane F. spielt als Christiane X. Baßgitarre, der spätere Technopionier WestBam und der Erfinder der Loveparade Dr. Motte spielen in Bands wie Kriegsschauplatz Tempodrom und DPA, die Einstürzenden Neubauten singen mit Gudrun Gut von zuckendem Fleisch. Und Dagmar Dimitroff präsentiert für meine Band Die Tödliche Doris am Schlagzeug einen Perückenhaarbikini. (more…)



Kosovo, KFOR, Kerle & Kameraden
laramiyukiOberfeldwebel Mirko H. aus Prizren (Kosovo) am 20.11.2003


Uebermorgen Chaosradio CCC
Über Netzkunst,
Benutzerunfreundlichkeit und Nazis
→ UBERMORGEN.COM
→ Mittschnitt des Interviews hier
Dateigröße: 71 MB, Format: MPEG-1 Audio Layer III Audio, Dauer: 01:43:18h

“In dieser Ausgabe von Chaosradio Express spricht Tim Pritlove mit Hans Bernhard und Lizvlx, die beide unter dem Namen UBERMORGEN.COM als Künstlerprojekt unterwegs sind und als solche schon mit einigen Aktionen große Aufmerksamkeit erzielt haben. Im Gespräch stellen sie einige ihrer Projekte und die dahinterliegende Motivation vor und erklären, warum gerade die Aufmerksamkeit eine besondere Rolle in ihrem Schaffen spielt. (more…)



Face 2 Face

Trailer of Face 2 Face project by JR and Marco → http://jr-art.net/
Israelis and Palestinians portraits will be past on the separation wall / security fence in march 2007. This unofficial art project is not sponsored by any institution or brand.


Deutscher Kaiser – Halli Galli tanzt für Sie, 1981


Deutscher Kaiser – Halli Galli tanzt für Sie, 1981 mehr Information für Sie!



Poetics and Politics
Thursday, 24. September 2009, 10:52
Filed under: africa, art, dates, independence, social, violence | Tags: , , , , ,
gabblaPoetics and Politics – Jacques Rancière as a Guest
In September, the French philosopher Jacques Rancière will be Fellow at the Collaborative Research Centre 626 “Aesthetic Experience and the Dissolution of Artistic Limits” of the FU Berlin. On Sept. 24 he will deliver a short lecture at Arsenal titled “Narrations of Time and Space”. Beforehand, the film GABBLA (Inland, Algera/F 2008) by the young Algerian director Tariq Teguia will be shown. It was screened last year in the competition in Venice. GABBLA tells the story of a topographer in the Algerian South-Oran region, where he is confronted with police violence, Islamist violence and the migration of Africans to Europe. The times mesh: The present is haunted by the past.

In cooperation with the CRC 626 of the FU Berlin. On Sept. 21, a public lecture titled “The Reality Effect and the Politics of Fiction” will be held at ICI. Information: www.sfb626.de

Source: Kino Arsenal



10.09.09 Forum der verlorenen Hoffnungen
Artikel im tip Berlin hier! taz hier! Tagesspiegel hier! GlasfundusDas Forum der verlorenen Hoffnungen vor dem Kanzleramt

Vor dem Kanzleramt lässt das Zentrum für Politische Schönheit einen Abend lang die Sehnsüchte und Hoffnungen der deutschen Bevölkerung zu Wort kommen. Jeder ist zur Teilnahme aufgefordert.
Wer spontan mitmachen möchte, findet unten eine Anleitung zur Sehnsuchtsbildung: Wo die Politik versagt, müssen Bevölkerung und Künste einspringen und betreiben, was der politischen Willensbildung vorangeht. “Die Meinungsbildung eines Landes übernimmt die Politik, die Sehnsuchtsbildung übernehmen seine Künstler.”

Das Forum der verlorenen Hoffnungen
Donnerstag, 10.9.2009
Kanzleramt Berlin, 20 Uhr

www.politicalbeauty.de
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Warum?
Kapitalismus-Recycling Artur P. Schmidt 16.07.2009, Telepolis
Warum stellen wir nicht mehr die Warum-Fragen?

Trotz technologischen Fortschritten sind in den westlichen Industrienationen die Realeinkommen gesunken und die Bildung ist zu einem Spezialistentum ohne Verantwortung für das Ganze verkommen. Kein Wunder, dass Begriffe wie Ethik und Moral im entfesselten Kapitalismus scheinbar keine Rolle mehr spielten. Wie sollte dies auch sein, wenn der schnöde Mammon der persönlichen Bereicherung durch immer stärker ausufernde Gehälter die Gehirne der Akteure mit dem Shareholder-Value der Aktienkurse gleichgeschaltet hatte. Wir haben es verlernt, die Warum-Fragen zu stellen, Fragen, die uns die Kinder immer wieder stellen.

Warum haben wir jahrelang geglaubt, dass Geld auf Bäumen wächst und beliebig vermehrbar ist, ohne zu erkennen, dass die Äste auf denen wir sitzen, durch ihre eigene Schuldenlast zusammenbrechen? Warum hat die so genannte Wirtschaftselite zum Treiben in den Finanzetagen der Großbanken jahrelang geschwiegen, obwohl jeder, der den mathematischen Dreisatz beherrscht, nachrechnen konnte, dass z.B. eine UBS im Verhältnis zur Schweizer Volkwirtschaft viel zu groß wurde, um eine Krise alleine bewältigen zu können?

Warum haben Politiker zugeschaut, wie das schweizerische Bankgeheimnis von Banken zu einem kriminellen Perpetum Mobile der Geldwäsche umfunktioniert wurde? Warum unterstützen wir heute Banken, die sowieso nicht mehr zu retten sind mit der Einführung von Bad Banks, und verhindern so, dass das neu gedruckte Geld zur Sanierung von toxischem Swap-Müll und nicht für Innovationen eingesetzt wird? Warum lassen wir es zu, dass Banken, die saniert werden, trotz neuem Geld alte Kredite kündigen und so eine gigantische Kreditklemme und damit Massenarbeitslosigkeit verursachen? (more…)



28mm status of women

wah

The Women project
www.womenareheroes.be
The Women project wants to underline their pivotal role and to highlight their dignity by shooting them in their daily lives and posting them on the walls of their country.
On the other hand, by posting the same images of these women in Western countries, the project allows everyone to feel concerned by their condition and connects, through art, the two different worlds. wah2 Kenya, South-Sudan, Sierra-Leone, Liberia – The violence suffered by women there is the extreme expression of discriminations. The ethnic wars in Africa are a source of the worst crimes on women. When meeting them, JR wants to testify of their force, their courage and their noble struggle: first to live, then to exist.
Right now JR is in Rio de Janeiro, Brasil where the context of favelas has encouraged to meet women for whom crime, violent lost of loved ones and arbitrary repression are part of everyday life.
In 2008/2009, JR plans to visit India, Cambodia, Laos, Marcs, then return to Kenya.
To the limits of contemporary art – the goal is once again to reach the limits of Art in a closed social and cultural environment and watch the reaction of the local population. What is at stake here is the assessment of the possibilities of intervention in the different environments. The success of such a process allows drawing a status of women in their countries. Proof by action is chosen.
→ VIDEO: EXTRAIT “WOMEN ARE HEROES”, Kibera, Kenya (more…)


Mujeres Libres
wow
Feministinnen in der Revolution: Mujeres Libres im Spanischen Bürgerkrieg
Vera Bianchi: Feministinnen in der Revolution. Die Gruppe Mujeres Libres im Spanischen Bürgerkrieg, Unrast Verlag, 2003

Noch immer ist die Geschichte der Mujeres Libres (Freie Frauen) in der Zeit des Spanischen Bürgerkrieges zu wenig bekannt. Vera Bianchi, die 1974 geborene, Hamburger Geschichtswissenschaftlerin mit den Schwerpunkten soziale Bewegung und feministische Wissenschaft, hat ein neues Buch über diese dezentral strukturierte Frauenorganisation geschrieben, in der sich nach neuesten Erkenntnissen 149 Basisgruppen und rund 20.000 Frauen vernetzten. Die Autorin berücksichtigt nicht nur die bisher veröffentlichten deutschsprachigen Publikationen, sondern recherchierte vor Ort im Bürgerkriegsarchiv von Salamanca und bezog spanische sowie US-amerikanischen Forschungen mit ein. (more…)



Ghana: A Digital Dumping Ground
Sunday, 28. June 2009, 17:33
Filed under: africa, business, digital, independence, social, think!, what we hate

Ghana: A Digital Dumping Ground
On the outskirts of Ghana’s biggest city sits a smoldering wasteland, a slum carved into the banks of the Korle Lagoon, one of the most polluted bodies of water on earth. The locals call it Sodom and Gomorrah.
Correspondent Peter Klein and a group of graduate journalism students from the University of British Columbia have come here as part of a global investigation — to track a shadowy industry that’s causing big problems here and around the world.
Their guide is a 13-year-old boy named Alex. He shows them his home, a small room in a mass of shanty dwellings, and offers to take them across a dead river to a notorious area called Agbogbloshie. (more…)


Escape Tools
Sunday, 28. June 2009, 17:08
Filed under: Experimental, art, design, disobedience, independence, resist, violence | Tags: , , , , ,

Escape Tools (Photos by Marc Steinmetz)
Inmates have got lots of time on their hands. What better way to make use of this resource than doing handicrafts? Creativity pays, especially when it facilitates escape. These examples bear witness to man’s love of freedom.
→ more photos of escape tools


stereotype
Friday, 26. June 2009, 23:50
Filed under: disobedience, gender, independence, performance, social, think!, what we hate | Tags: , , ,
Intelligente Männer, gefühlvolle Frauen
Wie geschlechtsspezifische Stereotype die Wirklichkeit bestimmen – selbst wenn wir nicht an Stereotype glauben (Telepolis)

Mädchen sind nicht wirklich intelligent. Wenn sie wirklich in einzelnen Schulfächern Erfolg haben, dann nur dort, wo sie die ihnen eigene Disziplin dazu nutzen können, den Stoff komplett auswendig zu lernen. Jungen hingegen, ja die sind zwar faul, aber wenn sie gerade keinen Unsinn veranstalten, dann verstehen sie die Lerninhalte wenigstens und können sie frei von der Leber weg anwenden. (more…)



Hello Africa – Money transfer

Hello Africa – Money transfer more ICT4D videos
“Mike, a housekeeper in Paje N Dame in East Zanzibar, tells us examples of aggressive promotion from the telephone companies, and how it works to send money to somebody just using SMS-based services.”