Lara Y. Stepanovic


Bye-Bye
Wednesday, 21. October 2009, 14:59
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marcelsmaus


Herzliche Grüsse
Thursday, 21. May 2009, 14:40
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SchlinensiefChristoph Schlingensief / www.krank-und-autonom.de
“Es geht doch darum, das man sich weiterhin vertraut, das man sich hoffentlich auch selber liebt, das man genug Leute findet, die einem helfen aus der drohenden Depression rauszukommen, und dass man diese Welt als Herausforderung sieht, egal wie schwer sie einem momentan auch vorkommen mag! Äußern Sie ihren Schmerz! Zeigen Sie ihre Wunde, sagt Beuys! Nur wer seine Wunde zeigt, wird geheilt. Also raus mit den Sorgen, raus in die Welt, darüber reden, sprechen, denken und ganz viele schöne Dinge tun, die man eigentlich nicht mehr tun wollte. (more…)


Kugelspritzen aller Art
Tuesday, 5. May 2009, 12:44
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pistole
Mittelstandsperle des Tages: Heckler&Koch Junge Welt
Es gibt sie, die krisenfesten bundesdeutschen Hochleistungsbetriebe: Der Nettogewinn des Kleinwaffenherstellers in Oberndorf am Neckar hat sich 2008 von 5,4 Millionen auf 12,8 Millionen Euro mehr als verdoppelt, meldet die Internetausgabe der Financial Times Deutschland (FTD) am Montag. Das Geschäft mit Kugelspritzen aller Art lohnt sich offenbar in der Krise besonders: Der Umsatz stieg um gut 25 Prozent auf 185,7 Millionen Euro. Das ist schön fürs Jubiläum, denn 60 Jahre Bundesrepublik sind auch 60 Jahre Heckler & Koch (H&K) und – seitdem man 1955 wieder durfte – Produktion von Mordgeräten aller Art. Für 2009 sieht H&K laut FTD »einen positiven Verlauf durch guten Auftragsbestand«, auch wenn einige Lieferungen etwas kleiner ausfallen sollten als erhofft. Großkunden wie Großbritannien, Bundesrepublik und Norwegen werden die Schwaben nicht hängen lassen, außerdem sieht H&K Chancen in den USA, wo Ende 2008 »neben dem Stammgeschäft für das Militär und Sicherheitskräfte« (FTD) eine Pistolenproduktion für den Zivilmarkt gestartet wurde. Gewehrherstellung für private Kunden soll folgen. (more…)


Kirche der Angst

Berliner Festspiele 2009: Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir Fluxus-Oratorium von Christoph Schlingensief
www.kirche-der-angst.de berlinerfestspiele.de
“Als großer Leidensmann und heiliger Narr hat sich der Künstler Christoph Schlingensief seit jeher selbst inszeniert, konsequent und mitreißend macht er auch seine lebensbedrohliche Krebserkrankung zum Anlass und Thema einer spektakulären Theateraktion. Der Spielraum ist eingerichtet wie eine katholische Kirche, in Weihrauch und Kerzenschein künden schwarze Sängerinnen, Kinder in Messdienergewändern sowie die Schauspielerinnen Angela Winkler und Margit Carstensen von Schlingensiefs Krankwerdung und vorläufiger Genesung. Auf diversen Leinwänden laufen wackelnde Filmbilder aus dem Schlingensief’schen Amateurfilm-Familienschatz und Aufnahmen des Patienten im Krankenhaus, wo er in einem Bett liegt und „Bitte nicht berühren!“ schluchzt. „Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir“ ist einerseits eine furios theatralisierte Krankenakte und ein vom zu Betrauernden selbst angerichtetes Requiem zu Lebzeiten. Andererseits ist es eine Huldigung an Schlingensiefs Übervater Joseph Beuys und die Künstler des Fluxus, denen das Leben (und Sterben) selber als Kunstwerk galt. Ein Abend voller Mut zum Kitsch, höchst ergreifend und von einer Unmittelbarkeit, der man im Theater selten begegnet; eine Demonstration von Poesie, Trauer und Wärme, der all jene überraschen wird, die Schlingensief bloß immer als Zyniker, als Provokateur und als Clown missverstehen wollen.” (more…)


KRIEG & MEDIZIN
KRIEG UND MEDIZIN
Eine Ausstellung der Wellcome Collection, London und des Deutschen Hygiene-Museums vom 4. April bis 9. August 2009

www.wellcomecollection.org s. a. Artikel in der Telepolis: Vernichten und Heilen
“Krieg und Medizin – ein widersprüchlicheres Thema ist kaum denkbar: Auf der einen Seite die Zerstörungskraft und das menschliche Elend des Krieges, auf der anderen das Selbstverständnis der Medizin, Menschen zu heilen und gesund zu erhalten. Wie erleben Ärzte und Krankenschwestern, aber auch Soldaten und Zivilisten diesen noch kaum erforschten ethischen Konflikt? Welche Erfahrungen machen sie mit Verletzungen und Tod, mit ihrer Hilflosigkeit und Verzweiflung, aber auch ihrem Mut und ihrer Bereitschaft, anderen zu helfen? Diese ganz persönlichen Perspektiven bilden das Zentrum der Ausstellung “Krieg und Medizin”, einem Gemeinschaftsprojekt der Wellcome Collection, London, und des Deutschen Hygiene-Museums, Dresden. (more…)


zwischen 2 und ca. 40 Minuten
Verantwortung? Dafür ist keine Zeit
Telepolis, Bettina Winsemann

Allzu schnell unterschreiben Richter Anträge auf Hausdurchsuchungen. Die mangelnde Prüfung wird durch Arbeitsüberlastung und Personalmangel entschuldigt. Eine zynische Einstellung. (more…)



“Wenn ihr nicht abruestet, tun wir es!”
Geheimnisse der Dresdner Heide
Wenige Tage nach dem Brandanschlag auf den Fuhrpark der Bundeswehr ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht

Olaf Meyer 16.04.2009

In der Nacht zum Ostermontag waren bislang Unbekannte auf das Gelände der Offiziersschule des Heeres in Dresden (1) vorgedrungen und hatten dort mehrere Brandsätze gezündet (2). (more…)



CCII: Cute Catwar II
WWII Collagen
© Lara Stepanovic 2009
„Collage-Technik ist die systematische Ausbeutung des zufälligen oder künstlich provozierten Zusammentreffens von zwei oder mehr wesensfremden Realitäten auf einer augenscheinlich dazu ungeeigneten Ebene – und der Funke Poesie, welcher bei der Annäherung dieser Realitäten überspringt.“ Max Ernst, 1962

catwar (more…)



white pony
Wednesday, 21. January 2009, 19:35
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Friede, Freude, Eiergranatenkuchen
…Was ich zynisch finde und kaum verstehen kann ist, dass alle den Israelis vorwerfen in Gaza Kinder zu töten. Immer dieses Vorzerren und gegenseitige Vorhalten des aller Grausamsten in einem Krieg (nämlich das Töten von unschuldigen Kindern)! Das mag man beispielsweise Christen, Pazifisten und Tierschützern abnehmen, aber doch nicht Leuten, die selbst Kriege führen, Kriege provozieren oder Massenvernichtungswaffen anwenden. Damit meine ich viele pro-palästinensische und israel-kritischen Stimmen. (more…)


Liebe, Tod & Afrika
Tuesday, 6. January 2009, 22:22
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»ICH HABE KEINEN BOCK AUF HIMMEL«
Der Theater- und Filmemacher Christoph Schlingensief über seinen Lungenkrebs und den Umgang mit dem drohenden Tod.

SPIEGEL: Herr Schlingensief, in Ihren jüngsten Theaterarbeiten „Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir“ und „Der Zwischenstand der Dinge“ haben Sie aus dem Kampf gegen Ihre Krebserkrankung grandiose, hochgelobte Kunstfeiern gemacht. Wie steht es aktuell um Sie?

Schlingensief: Der Stand ist, dass ich circa zehn neue erbsengroße Metastasen habe in dem einen Lungenflügel, der mir nach meiner Operation geblieben ist. Das sieht nicht gut aus. (more…)



We are few.
Monday, 5. January 2009, 13:36
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Some hope that the most world-famous closed loop of violence will stop. We learned that everyone who instigates, who preaches retribution, who bears arms will be damned to end up in smoke. We know there is not even one plausible reason for war; besides lust for war. We feel sorry for everyone who decided to live for war. We feel sorry for everyone who neither hasn’t the courage to decline nor a valuable sense of life. We noticed martyrdom, patriotism, transcendence and religious commitments are nihilistic bubbles during the term of war because they unmask as secular interests of warfare and oeconomic vulnerability. We will never pay tribute to agitators, heroes and pressure groups of war. We are few.


Lara & Manuel
Thursday, 25. December 2008, 23:00
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Herzblut

Als er gefragt wurde, was es heiße, ein Liebender zu sein, gab er zur Antwort:

Was immer du im Kopf hast,
vergiss es.

Was immer du in der Hand hältst,
gib es her.

Was immer dein Schicksal zu sein hat,
stelle dich ihm.

(Abu Sa’id-i Abu’l Khair)